Gute Verbandsarbeit beginnt mit zuhören - Interview mit Fabian Sessler
75 Folgen aus 30 Themenkomplexen, 30000 Hörer und steigende Abo-Zahlen: Der Podcast „Psycho, Logisch!“ ist ein voller Erfolg, und das auch jenseits des VFP und der Berufsgruppen der freien Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie. Etwa 40% der Hörer und 25% der Abonnenten sind nicht vom Fach, sondern interessierte Laien. „Psycho, Logisch!“ erfüllt damit schon jetzt, nach nicht einmal zwei Jahren, das vorgegebene Ziel, breite Bevölkerungsschichten über Behandlungsmethoden im Bereich der freien Psychotherapie, den Beruf des Heilpraktikers für Psychotherapie und den VFP zu informieren.
Ideengeber und Initiator des Podcasts ist Fabian Sessler. Als Beauftragter des VFP-Vorstands ist er für sämtliche organisatorische, kommunikative und konzeptionelle Belange mit verantwortlich. Auch die weitverbreitete Therapeutensuche „Theralupa“ geht auf seine Initiative zurück. Verzeichnet sind dort neben Heilpraktikern und Heilpraktikern für Psychotherapie mit ihren Therapie- und Arbeitsschwerpunkten auch Osteopathen, Tierheilpraktiker und Wellness-Anbieter. Als viel genutztes Service-Instrument ist die Plattform Werbeträger sowohl für die einzelnen Anbieter als auch für die gesamte Branche.

Grund genug für uns, Fabian Sessler zu einem Interview einzuladen, in dem er uns erzählt, was seine nächsten Pläne und Ziele mit dem VFP sind.
Lieber Herr Sessler, viele Mitglieder kennen Ihre Projekte. Sie selbst waren dabei bislang eher im Hintergrund. Ist das typisch für Sie?
Ich arbeite gern an der Stelle, an der aus einem Gedanken ein tragfähiges Projekt wird. Dabei muss mein Name nicht im Vordergrund stehen. Wichtiger ist mir, dass eine Aufgabe sorgfältig vorbereitet wird, die richtigen Menschen zusammenkommen und am Ende etwas entsteht, das im Alltag funktioniert. Oft besteht meine Rolle darin, Ideen zu ordnen, Abläufe zu entwickeln und die Umsetzung zu begleiten. Trotzdem sollen die Mitglieder wissen, wer im Verband Verantwortung übernimmt und an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Vertrauen entsteht nicht allein durch gute Angebote, sondern durch Kompetenz und persönliche Begegnungen.
Ein sehr sichtbares Projekt ist der Podcast „PSYCHO, LOGISCH!“. Wie entstand die Idee dazu?
Unsere Mitgliederzeitschrift „Freie Psychotherapie“ ist ein wichtiges und etabliertes Medium. Sie bietet Raum für fundierte Fachartikel und ausführliche Informationen. Gleichzeitig hat sich die Art, wie Menschen Medien nutzen, verändert. Viele hören heute Podcasts beim Autofahren, Spazierengehen oder unterwegs. So entstand die Idee, das bestehende Informationsangebot um ein persönliches und flexibel nutzbares Format zu erweitern. Im Podcast laden wir Experten ein, greifen aktuelle Entwicklungen auf und machen Zusammenhänge im Gespräch verständlich. Besonders wichtig ist mir, unsere Mitglieder zu Wort kommen zu lassen. Im VFP gibt es einen enormen Erfahrungsschatz, viel Fachwissen und zahlreiche interessante Persönlichkeiten. Diese Stimmen möchten wir stärker nach außen tragen. Zugleich erreichen wir Menschen, die den Verband noch nicht kennen. So schaffen wir Aufmerksamkeit für psychologische Themen, die freie Psychotherapie und die Arbeit unserer Mitglieder.
Mit „Natürlich helfen“ gibt es inzwischen einen weiteren Podcast. Warum braucht es zwei unterschiedliche Formate – und wie profitieren die VFP-Mitglieder davon?
„Psycho, Logisch!“ erfüllt das Ziel, über Behandlungsmethoden der freien Psychotherapie, den Beruf des HP Psy und den VFP zu informieren.
Beide Podcasts sprechen andere Zielgruppen an. „Psycho, Logisch!“ hat seinen Schwerpunkt auf Psychologie, psychologische Beratung und freie Psychotherapie. Das Format richtet sich v. a. an Fachleute, Verbandsmitglieder und Menschen, die sich intensiv mit diesen Bereichen beschäftigen. Es bietet Raum für Fachgespräche, aktuelle Entwicklungen, Experteninterviews sowie die Erfahrungen und Sichtweisen unserer Mitglieder. „Natürlich helfen“ wendet sich an Patienten, Klienten und Interessierte, die verständliche Informationen und Orientierung suchen. Hier werden psychotherapeutische, naturheilkundliche, osteopathische und ergänzende Verfahren allgemeinverständlich vorgestellt und eingeordnet. „Natürlich helfen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbände VFP, VUH und VFO. Jeder Verband bringt seine fachlichen Schwerpunkte, seine Erfahrung und sein Netzwerk ein. So entsteht eine große Themenvielfalt, die von der freien Psychotherapie über Naturheilverfahren bis zu weiteren komplementären Ansätzen reicht. Für den VFP bleibt der Schwerpunkt eindeutig: Wir möchten unsere psychotherapeutisch und beratend tätigen Mitglieder bekannter machen und Menschen, die Unterstützung suchen, den Zugang zu einer passenden Praxis erleichtern. Information ist dafür der erste Schritt. Wer durch eine Podcast-Folge auf ein Thema oder eine Methode aufmerksam wird, soll anschließend möglichst einfach einen Ansprechpartner in seiner Nähe finden können. Genau hier kommt unsere Therapeutensuche „theralupa“ ins Spiel. Die Mitglieder der beteiligten Verbände werden dort mit ihren Angeboten vorrangig präsentiert und leichter von potenziellen Patienten und Klienten gefunden. Wir informieren also nicht nur über Methoden und Möglichkeiten, sondern schaffen auch einen Weg zu den Menschen, die in ihren Praxen erfolgreich damit arbeiten. Natürlich füllt ein Podcast allein noch keinen Terminkalender. Wenn gute Inhalte, öffentliche Aufmerksamkeit und eine funktionierende Therapeutensuche zusammenspielen, kann daraus ein konkreter Nutzen für unsere Mitglieder entstehen. Es gilt der Grundsatz: Reichweite ist kein Selbstzweck. Sie muss den Mitgliedern zugutekommen.
Was verbindet Sie persönlich mit psychotherapeutischen und komplementären Ansätzen?
Meinen ersten Zugang fand ich über meine Frau Tanja und die Offenheit, mit der wir in unserer Familie schon früh Naturheilverfahren begegnet sind. Dabei habe ich erlebt, wie hilfreich es ist, den Menschen ganzheitlich zu betrachten und unterschiedliche Ansätze miteinander zu verbinden. Mein Interesse an diesen Themen und mein Wissen darüber sind über die Jahre kontinuierlich gewachsen. Aufgrund meiner Arbeit lernte ich viele Personen kennen, die in der freien Psychotherapie, der psychologischen Beratung oder in angrenzenden Bereichen tätig sind. Mich beeindruckt, mit wie viel Wissen, Einsatz und Verantwortungsbewusstsein sie ihre Arbeit ausüben. Diese Verbindung aus Erfahrung und Fachlichkeit zeigt sich auch im VFP-Vorstand. Mit Dipl.-Kfm./HP Eckhardt W. Martin steht dem Verband bis heute sein Gründer vor. Er hat den VFP aufgebaut, über viele Jahre geprägt und entwickelt ihn heute noch mit großer Verbundenheit weiter. Dr. Werner Weishaupt steht für die fachliche Tiefe des Verbands. Seine umfassende Erfahrung, klare fachliche Haltung und sein Gespür für die Anliegen der Mitglieder sind für den VFP von großem Wert. Ich selbst bin kein Therapeut, sehe aber gerade darin eine sinnvolle Ergänzung. Meine Aufgabe ist: Ich bringe meine Erfahrungen aus Organisation, Kommunikation und Unternehmensentwicklung ein und helfe so denjenigen, die täglich mit Patienten und Klienten arbeiten.
Sie unterstützen den VFP schon seit 20 Jahren. Warum ist daraus ein so langfristiges Engagement geworden?
Weil echte Verbundenheit entstanden ist. Zu Beginn ging es um einzelne Aufgaben und Projekte. Mit der Zeit habe ich den Verband, seine Mitglieder und die Besonderheiten ihrer Arbeit immer besser kennengelernt. Dabei wurde für mich deutlich, wie wertvoll ein verlässlicher Verband gerade für selbstständig tätige Therapeuten und Berater ist. Die Mitglieder tragen in ihren Praxen große fachliche, menschliche und wirtschaftliche Verantwortung. Ein starker Verband kann Wissen bündeln, Orientierung geben, Kontakte ermöglichen und die Interessen seiner Mitglieder nach außen vertreten. Er kann ihnen nicht jede Aufgabe abnehmen, aber an vielen Stellen den Rücken freihalten oder stärken. Für mich geht es darum, hinzuschauen: Was brauchen die Mitglieder heute, was funktioniert bereits gut und wie kann sich der Verband sinnvoll weiterentwickeln?
Ihr beruflicher Weg ist schon immer sehr vielseitig gewesen. Welche Erfahrungen davon helfen Ihnen heute bei Ihrer Arbeit für den VFP?
Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte ich meinen Zivildienst in einem Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung bei der Lebenshilfe in Landsberg am Lech. Das hat mich sehr geprägt. Dort erlebte ich unmittelbar, wie wichtig Respekt, Verlässlichkeit und ein aufmerksamer Umgang mit jedem einzelnen Menschen sind. Danach folgten Qualifikationen im Bereich Digital und Print. In meinen ersten Berufsjahren arbeitete ich in einer Werbeagentur, die für große Unternehmen tätig war. Schon damals hatte ich viele Ideen und wollte Verantwortung für deren Umsetzung übernehmen. So machte ich mich selbstständig und baute eine eigene Agentur auf, die klassische und digitale Kommunikation miteinander verband. Später kamen Aufgaben im Verlags- und Bildungsbereich hinzu. Ich arbeitete an Gesundheits-Magazinen, begleitete die Weiterentwicklung von Unternehmen sowie Marken und setzte unterschiedlichste Digitalprojekte um – von neuen Internetangeboten bis zur Entwicklung mobiler Applikationen. Für meine heutige Arbeit ist die Erfahrung hilfreich, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Was brauchen die Mitglieder aus Ihrer Sicht heute besonders von ihrem Verband?
Zunächst das Gefühl, mit ihren Fragen und Herausforderungen nicht allein zu sein. Dazu bedarf es kompetente Ansprechpartner, verlässliche Informationen, fachliche Fortbildungen, Hilfestellung bei rechtlichen und organisatorischen Fragen sowie persönlichen Austausch. Ein Verband sollte seine Mitglieder unterstützen, ihre Arbeit bekannt(er) zu machen. Viele leisten in ihren Praxen Enormes, doch sprechen nur wenig darüber. Wir können Themen verständlich nach außen vermitteln, auf Angebote aufmerksam machen und den Zugang zu den Praxen erleichtern. Bei neuen Projekten stelle ich mir immer folgende Fragen: Löst das Angebot ein konkretes Problem? Spart es den Mitgliedern Zeit? Verbessert es ihre Auffindbarkeit? Erleichtert es den Kontakt zu Menschen, die Unterstützung suchen? Oder hat es einen anderweitigen positiven Effekt? Erst, wenn aus einer Idee ein nachvollziehbarer Nutzen entsteht, lohnt es sich, Zeit und Energie zu investieren. Besonders stolz bin auf die Entwicklung des VFP-Teams in den vergangenen Jahren. Es ist beeindruckend, zu erleben, wie engagiert hier gearbeitet wird. Dabei geht es nicht um Aktionismus. Man spürt, dass jeder für den VFP und seine Mitglieder etwas bewegen möchte. Im Team ist ein eigener VFP-Vibe entstanden. Jeder bringt seine Stärken ein, unterstützt die anderen und übernimmt Verantwortung. Bei aller Dynamik bleibt der Blick darauf gerichtet, was fachlich sinnvoll und mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar ist. Mit diesem Teamgeist freue ich mich sehr auf alles, was vor uns liegt.
Viele verbinden Modernisierung mit Digitalisierung. Was verstehen Sie darunter?
Digitalisierung ist weder Selbstzweck noch Ersatz für persönliche Begegnungen. Eine Zeitschrift, eine Veranstaltung, ein Arbeitskreis oder ein direktes Gespräch behalten ihren hohen Wert. Digitale Angebote ergänzen diese Formen jedoch sinnvoll. Sie können Informationen leichter zugänglich machen, Abläufe vereinfachen und Menschen miteinander verbinden. Entscheidend ist, dass die Technik dem Menschen dient – nicht umgekehrt. KI wird viele Bereiche der Kommunikation und Organisation verändern. Diese Entwicklung sollten wir aufmerksam, offen und verantwortungsvoll begleiten. Wir müssen unterscheiden, wo digitale Werkzeuge sinnvoll sind und wo menschliche Erfahrung, Verantwortung und Nähe unverzichtbar bleiben. Gerade in der Psychotherapie und Beratung kann Technik bei organisatorischen Aufgaben oder beim Zugang zu Informationen helfen. Die Beziehung zwischen Menschen kann und soll sie aber nicht ersetzen.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der freien Psychotherapie?
Dass sie in der Öffentlichkeit noch klarer wahrgenommen und in ihrer Bedeutung angemessen eingeordnet wird. Ihre Stärke liegt in der Vielfalt therapeutischer und beratender Ansätze. Diese setzt jedoch Qualifikation, Sorgfalt und einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen voraus. Der VFP setzt dabei Standards, er steht gegenüber seinen Mitgliedern sowie in der Öffentlichkeit für Qualität und Verlässlichkeit. Er fördert den Austausch untereinander und versteht sich als kompetente Berufsvertretung. Wertvoll ist auch die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden im Bündnis. Der Austausch mit dem Bereich Naturheilkunde & Komplementärmedizin eröffnet zusätzliche Perspektiven für gemeinsame Projekte.
Ein Verband sollte seine Mitglieder unterstützen, ihre Arbeit bekannt(er) zu machen.
Wenn Sie an den VFP in fünf Jahren denken: Was möchten Sie dann sehen?
Einen Verband, der auf seinen Stärken aufbaut und zugleich offen für sinnvolle Veränderungen ist. Die vielen guten Angebote, die es bereits gibt, sollen für die Mitglieder noch leichter zugänglich und besser miteinander verbunden sein. Digitale Abläufe können weiter vereinfacht werden, während die persönliche Erreichbarkeit der Ansprechpartner erhalten bleibt. Neue Mitglieder sollen sich schnell orientieren und im Verband willkommen fühlen. Ich hoffe, dass der VFP in der Öffentlichkeit noch stärker als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen wird. Ein Verband ist mehr als eine Plattform oder ein Dienstleistungsangebot. Er lebt von Menschen, die sich austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. In fünf Jahren möchte ich sagen können: Wir haben auf dem, was heute sehr gut funktioniert, konsequent aufgebaut. Wir haben die freie Psychotherapie bekannter gemacht, unsere Angebote sinnvoll weiterentwickelt und die Mitglieder in ihrer täglichen Arbeit zusätzlich gestärkt. Der VFP soll immer fachlich kompetent, menschlich nah und mit hoher Verlässlichkeit für seine Mitglieder da sein.
Wir müssen unterscheiden, wo digitale Werkzeuge sinnvoll sind und wo menschliche Erfahrung und Nähe unverzichtbar bleiben.
Ihre Wegbegleiter beschreiben Sie gern als „Macher“. Können Sie sich mit diesem Begriff identifizieren?
Grundsätzlich schon, wenn damit jemand gemeint ist, der Verantwortung übernimmt und Dinge zuverlässig in die Umsetzung bringt. Machen bedeutet für mich nicht, jede Idee sofort zu verwirklichen oder alles selbst erledigen zu wollen. Bevor ich etwas anstoße, möchte ich verstehen, was tatsächlich gebraucht wird: Wo liegt das Problem? Wer verfügt über die passende Erfahrung? Welche Lösung ist mit den vorhandenen Mitteln sinnvoll? Durch meine unternehmerische Tätigkeit habe ich gelernt, dass Zeit, Geld und Kraft begrenzt sind. Deshalb muss man Prioritäten setzen. Nicht jede gute Idee ist automatisch die richtige Idee für diesen Zeitpunkt. Wenn eine Entscheidung gefallen ist, arbeite ich konsequent auf ein Ergebnis hin. Klare Zuständigkeiten und Verlässlichkeit sind mir wichtig. Große Ankündigungen liegen mir weniger. Mir ist lieber, ein Projekt funktioniert und wird genutzt. Gute Ergebnisse sind nie die Leistung eines Einzelnen. Sie entstehen, wenn die richtigen Menschen ihre unterschiedlichen Stärken einbringen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Sie tragen beruflich viel Verantwortung. Welche Rolle spielt Ihre Familie dabei?
Sie ist meine wichtigste Kraftquelle. Ich bin seit 2005 glücklich verheiratet, wir haben zwei Töchter, die heute 18 und 11 Jahre alt sind. Zu Hause spielen berufliche Funktionen und Projekte keine große Rolle. Da bin ich Ehemann und Vater – das ist sehr wohltuend. Meine Familie gibt mir Rückhalt und hilft mir, die Dinge in der richtigen Perspektive zu sehen. Sie sorgt dafür, dass ich nicht glaube, alles drehe sich nur um die Arbeit. Natürlich ist es nicht einfach, Familie, unternehmerische Verantwortung und Verbandsarbeit miteinander zu verbinden. Deshalb versuche ich, bewusst mit meiner Zeit und Energie umzugehen. Ich möchte bei der Arbeit konzentriert und verlässlich sein, zu Hause aber wirklich präsent bleiben. Das gelingt mir nicht an jedem Tag perfekt. Meine Familie gibt mir jedoch die Bodenhaftung und die Kraft, die ich brauche, um anschließend wieder mit Freude an neue Aufgaben heranzugehen.
Was motiviert Sie am meisten?
Wenn aus unserer Arbeit ein sichtbarer Nutzen entsteht. Das kann die Rückmeldung eines Mitglieds sein, dem eine Information oder ein Angebot konkret geholfen hat. Oder ein Mensch, der durch einen Beitrag, einen Podcast oder die Therapeutensuche eine passende Praxis gefunden hat.
Was sollen die Verbandsmitglieder nach diesem Gespräch über Sie in Erinnerung behalten?
Vielleicht ganz einfach: Dass ich stets ansprechbar bin, zuhöre und versuche, meine Zusagen einzuhalten. Ich muss nicht auf jede Frage allein eine Antwort haben. Wichtiger ist es, die richtigen Menschen zusammenzubringen, Entscheidungen realistisch vorzubereiten und dann dafür zu sorgen, dass es vorangeht. Der VFP und die Arbeit seiner Mitglieder sind mir sehr wichtig. Daran möchte ich auch in Zukunft mit Freude, Bodenhaftung und Ausdauer arbeiten.

Fabian Sessler



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